Duales Studium

Duales Studium

Ein duales Studium an der Berufsakademie hebt sich durch die intensive Verzahnung von Theorie und Praxis deutlich von einem herkömmlichen Studium an Hochschulen ab. In jedem Semester wechseln sich Theoriephasen in der WelfenAkademie Braunschweig mit Praxisphasen in dem Kooperationsunternehmen vor Ort ab. Diese Besonderheit bietet ein Studium an einer Berufsakademie.

In den Praxisphasen werden auch Prüfungsleistungen für das BWL Studium erbracht. Studierende der Welfenakademie fertigen während der Praxisphasen in jedem Semester wissenschaftliche Arbeiten mit konkretem Praxisbezug an. Die sich aus der Bewertung dieser Arbeiten ergebenden Credit Points und Noten, stellen rund 1/3 der für den Bachelor Abschluss benötigten 180 CPs dar.

Informationen zum Studium

Das Studium an der WelfenAkademie zeichnet sich dadurch aus, dass sich zwei Lernorte verzahnen und sich jeweils auf ihren Aufgabenbereich konzentrieren. Die WelfenAkademie in Braunschweig ist für die Vermittlung der wissenschaftlichen Grundlagen der BWL zuständig. In dem Kooperationsunternehmen werden die erworbenen Kenntnisse praktisch angewandt. Der Lernerfolg durch diese Verzahnung von Theorie und Praxis ist unbestritten und auch aus Sicht der Unternehmen ungemein erfolgreich.

Die Vergabe des staatlich akkreditierten (Akkreditierung durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover) und international anerkannten akademischen Hochschulgrades „Bachelor of Arts (B. A.)“ durch die WelfenAkademie ist Ausdruck der besonderen Qualität des dualen BWL Studiums an der WelfenAkademie Braunschweig.

Die WelfenAkademie bietet zwei Studiengänge an: Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik.

Benötigen Sie weitere Informationen und Antworten auf Ihre Fragen? Dann kontaktieren Sie das Team der Welfenakademie.

Vorteile

Wenn Sie jung und motiviert sind, Ihren Schulabschluss (allgemeine oder Fachhochschulreife) in Kürze machen werden und auf der Suche nach einem zukunftsträchtigen, praxisorientierten Studium suchen, dann lassen Sie sich von den Vorteilen des dualen Studiums an der WelfenAkademie überzeugen! Es erwartet Sie:

  • abgestimmte Kombination von betriebswirtschaftlicher Theorie und beruflicher Praxis, somit früher und nahtloser Übergang in die Berufswelt;
  • ausgeprägte Praxisorientierung des Studiums;
  • sehr hohe Chancen auf Übernahme nach dem Studium;
  • gute Aufstiegschancen im Ausbildungsunternehmen;
  • Erwerb eines international anerkannten und akkreditierten Bachelorabschlusses;
  • kompaktes, dreijähriges Studium. Diese Studiendauer ist übrigens – im Gegensatz zu vielen anderen Hochschulen – verlässlich. Bis auf wenige Ausnahmefälle führen wir unsere Studierenden in drei Jahren zum Bachelortitel;
  • qualitativ hochwertiges Studium;
  • kleine Lerngruppen / namhafte Dozenten aus Theorie und Praxis;
  • Entwicklung von Fach-, Sozial- und Führungskompetenzen;
  • persönliche Betreuung durch die WelfenAkademie;
  • variable Unterrichtsgestaltung durch Integration von
    Fallstudien, Projektarbeiten und Planspielen und
    nicht nur klassischen Vorlesungen;
  • weitestgehende finanzielle Unabhängigkeit während der Studienzeit;
  • Möglichkeit zur Teilnahme an weiterführenden Masterstudiengängen.

Die WelfenAkademie bietet ein echtes Duales Studium mit allen Vorteilen. Es ermöglicht einfach bessere Aussichten!

Bologna-Prozess

Begriff

Der Begriff Bologna-Prozess steht für eine Modernisierung und Vereinheitlichung des Hochschulwesens in der Europäischen Union. Im Jahre 1999 unterzeichneten 29 europäische Bildungsminister in Bologna eine gemeinsame Erklärung, die die Reformation des gemeinsamen Hochschulraums bis zum Jahre 2010 regelt. Dies führte z.B.

  • zu Veränderungen von Struktur und Inhalten der Studiengänge,
  • zur Beeinflussung der Organisationsabläufe von Bildungseinrichtungen,
  • zur Vereinheitlichung von Studienabschlüssen – Bachelor und Master,
  • zur Implementierung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Hochschulen
  • zur Modularisierung und Akkreditierung von Studiengängen

Ziele

Der Bologna-Prozess wird in der öffentlichen Diskussion – oft zu Unrecht – sehr kritisch betrachtet, obwohl doch die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes primär drei unzweifelhaft erstrebenswerte Hauptziele verfolgt:

  1. Mobilität: Studierende und Lehrende sollen einfacher ihre Hochschule wechseln können; Hochschulen sollen gemeinsame, strukturelle Merkmale aufweisen
  2. Wettbewerbsfähigkeit: Die europäischen Hochschulen sollen im globalen Wettbewerb der Bildungssysteme einerseits vergleichbar, andererseits attraktiver gemacht werden
  3. Beschäftigungsfähigkeit: Hochschulen müssen für eine breite Wissensgrundlage sorgen, aber auch auf den Arbeitsmarkt vorbereiten, gleichzeitig müssen die besten wissenschaftlichen Talente exzellent auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereitet werden

Zur Erreichung dieser Ziele sieht der Bologna-Prozess eine Reihe von Instrumenten vor:

  • Einführung gestufter Studiengänge mit den zwei Stufen Bachelor und Master.
  • Einführung des Kreditpunktesystems ECTS zur Bewertung von Studienleistungen mit CreditPoints.
  • Schaffung einer besseren Verständlichkeit und Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen durch die Einführung eines Diploma Supplement.
  • Kooperation im Bereich der Qualitätssicherung.
  • Förderung der Mobilität der Hochschulangehörigen und Stärkung einer europäischen Dimension der Hochschulbildung.
  • Einbettung in das Konzept des Lebenslangen Lernens durch Schaffung von flexiblen Lernangeboten im Hochschulbereich oder durch Verfahren für die Anerkennung früher, auch außerhalb der Hochschule erworbener Kenntnisse.

Qualität und Studierbarkeit von Hochschulen bzw. von Studiengängen werden in einem unabhängigen Akkreditierungsverfahren und in regelmäßigen Evaluationen überprüft.

Credit Points System

Credit Points, Leistungspunkte und ECTS-Punkte sind synonym zu verstehen. Sie beschreiben im Kontext des Bologna-Prozesses den angenommenen Arbeitsaufwand (auch als Workload bezeichnet) von Studierenden in einem Studiengang bzw. dessen Modulen. Dieser Workload-Ansatz hebt sich somit von der Messung der Präsenzstunden (z.B. in SWS) ab, da zum angebenen Arbeitsaufwand auch die Stunden für Vor- und Nachbereitung zählen.

Ein Credit Point entspricht 30 Stunden Arbeits- bzw. Lernaufwand.
Die vor Inkrafttreten des Bologna-Prozesses üblichen Berechnungen für den Zeitaufwand im Studium basierten auf der Teilnahme an Lehrveranstaltungen (Präsenzstunden bzw. SWS). Die Zeit für die Vor- und Nachbereitung – also das Selbststudium (z. B. Vor- und Nachbereitung von Prüfungen, Hausarbeiten, Praxisstudien) wurden nicht berechnet. Dieses hat sich glücklicherweise geändert
Das von der ZEvA akkreditierte und staatlich anerkannte Bachelorstudium an der Welfenakademie hat 180 Credit Points (dies entspricht 5.400 Stunden Arbeits- bzw. Lernaufwand).

 

Kostenprinzip

Berufsakademien sind in Niedersachsen von einer staatlichen, finanziellen Förderung per Berufsakademiegesetz ausgeschlossen und somit Einrichtungen in privater Trägerschaft.

Studiengebühr und Vergütung

Die aktuellen Studiengebühren für das Studium an der WelfenAkademie belaufen sich auf € 520,00 monatlich – zahlbar für 36 Monate. Kooperationsunternehmen und Studierende teilen sich i. d. R. die Studiengebühren; die genaue Aufteilung ist Verhandlungssache.
Die Finanzierung des Studiums kann auch durch die Aufnahme eine Studienkredits z. B. über die HASPA erfolgen.

Vergütung

Studierende der WelfenAkademie genießen eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit, da sie i. d. R. für die gesamte Studiendauer eine Praktikantenvergütung erhalten, welche sich an den jeweiligen Ausbildungstarif anlehnt. Diese Vereinbarungen bleiben allein Gegenstand der Verhandlungen zwischen Studierendem und Kooperationsunternehmen.

Eigeninitiative

In jedem Falle müssen sich Studierende um diese Angelegenheiten vor Beginn des Studiums eigenverantwortlich kümmern. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Bewerbungsleitfaden.



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